Gedanken zu nicht weniger als GAU und Klimawandel. Aber auch nicht mehr.


Wo ist der Beweis für den von den Menschen erzeugten Klimawandel?

Wer kann denn allen ernstes Behaupten, dass er überschauen kann was unser Klima beeinflusst? Der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings kann unser Wetter verändern. Wettervorhersagen sind zwar wegen der besseren Rechenmodelle und der größeren zur Verfügung stehenden Rechenleistung, zumindest subjektiv, besser geworden, aber perfekt sind sie nicht. Wer einmal beim grillen von Regen überrascht wurde, obwohl Sonne angesagt war, weiß was gemeint ist. Nun ist Wettervorhersage ja das aufzeigen von Tendenzen bestimmter Atmosphärischer Erscheinungen über einen Zeitraum von wenigen Tagen. Klima beschäftigt sich mit dem mittleren Klima über einen gewissen und längeren Zeitraum, in der Regel dem Jahres und eines bestimmten Ortes in der Regel der dem amn wohnt. Im letzten Jahrhundert war retrospektive die erste Pflicht der Geisteswissenschaft. Man hatte die Antike, bzw. davor die alten Germanen für sich entdeckt, die jüngere Geschichte war offensichtlich zu peinlich um sich mit ihr auseinander zu setzen, schließlichh hatte man erst die Revolutionen verpasst, dann den Kaiser zum Teufel gejagt, Demokratie entsprach auch nicht dem was ein „wahrer Deutscher“ sich gefallen lassen wollte, dann wäre er ja selbst verantworlich für das was er da politiisch so treibt, dann war da noch etwas über das keiner reden will und ja eigentlich woanders passiert ist, denn das Land in dem es passierte existiert ja schließlich nicht mehr.

Die Physik machte sich sogar auf die Suche nach dem ersten Ursprung der Welt. Ihre jüngsten Entwicklungen waren ja noch peinlicher als alles was davor war. Japanisch Städte in Schutt und Asche, Energien die kein Mensch beherrschen kann und in Störrfällen, GAUs Super-GAUs und katastrophalen, nie gesehenen, Menschen mordenden Riesen-Super-GAUs enden. Das wusste natürlich niemand, das so etwas passieren kann, deshalb muss man dieses Teufelszeug auch loswerden. Besser gestern als heute, koste es was es wolle. Oder Übermorgen, je nachdem wie lange so ein Wählergedächtniss Informationen behalten kann. Wenn man dann Strom importieren muss so machen wir uns wenigstens die Hände nicht schmutzig. Denn das hat die Beschäftigung mit der Vergangenheit uns gelehrt: Es ist immer besser ein paar wenige Schuldige zu haben, denen man den Mist in die Schuhe schieben kann, die besser nicht man selbst sind, als selber braune Hände zu bekommen. Dann muss man nämlich das dreckige  Wasser trinken, weil kein sauberes da ist.

Jetzt ist der an sich aber schon immer an der Zukunft interessiert gewesen. Hexen, Wahrsager, ein Medium, Propheten oder Orakel zu befragen, das wissen wir nun von den Leuten, die die Vergangenheit sich angeschaut haben waren schon immer stark gefragt und oft auch sehr gut bezahlt. Was soll man also in einer Welt die sich so aufgeklärt gibt und an solchen Schabernack nicht mehr glaubt mit diesem der Zukunft zugewandten Teil der menschlichen Seele anfangen? Die Hexen sind verbrannt. Wahrsagende Zigeuner wurden erst in die Ghettos, dann die Konzentrationslager geschickt und gelten heute als soziale Aussenseiter. Das Medium nennt sich heute Medienkonzerne und etwas das Konzern im Namen hat ist schonmal per se suspekt. Die Propheten sind nur Machtinstrumente der, nun ja, Mächtigen und Orakel finden sich allemal im Kino, wenn der moderne Mensch sich Dystopien des Fortschrittes hingibt, in dem Gewand des Philosophischen. Es müssen also neue, sich mit dem Hauch der Wissenschaft umgebende Weissager her.  Das Thema muss so komplex sein, das es niemand durchschauen kann. Es muss Urängste auslösen, Vernichtung, Hunger und Katastrophen betreffen. Der Mensch darf es eigentlich nicht abwenden können, aber es muss stets die Hoffnung behalten, dass er es kann. Wenn es nicht gelänge muss es seine eigene Schuld sein. Sein eigenes Versagen muss die Ursache allen Übels sein. Sonst würde man am Ende noch den „messenger“ „killen“. Das ganze kann man sich dann mal eben eine Menge Geld kosten lassen. Aber es ist ja für das wohl der Menschheit.

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