Die Stadt nahe der A2…


Ich weiß noch, dass ich ungeduldig war. Ich konnte es kaum abwarten sie wiederzusehen. Sie endlich wieder in meine Arme zu schließen.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht welcher Teufel mich geritten hat schon loszufahren. Sie wollte sich doch melden. Mir sagen wann sie abfährt. Aber besser wissen das man da ist und warten als noch nicht da zu sein und darauf zu warten das man losfährt.

Dachte ich.

Ich könnte doch nichts ahnen! Die Verschwörungstheorien. Eine Stadt die es nicht gibt. Klar habe ich es geglaubt, das es sich um einen Gag handelt. Jeder kennt die Kennzeichen auf der Autobahn. Man kennt Leute die dort wohnten. Ob sie dazu gehörten? Ob sie auch nichts wussten? Wurden sie benutzt oder gezielt eingesetzt.

Ich glaube nichts mehr!
Ich habe so eine verdammte Angst. Gerade waren sie noch in der nähe. Ich habe Ihre Hunde bellen gehört, die lauten Rufe der Männer. Das Rattern der automatischen Schusswaffen mit denen sie auf mich gefeuert haben als ich davon lief.
ICH HABE DOCH NICHTS GETAN!

Es waren echte Häuser! Sie hatten Blumen in den Fenstern stehen, durch die man in die möblierten Wohnungen sehen kann! Möbel! Essen!

Ich hätte es ahnen müssen. Eine Stadt mit belebten Wohnungen. Aber niemand der in diesen Wohnungen lebt. Keine Menschen hinter den Vorhängen. Niemand da, der das frische Essen isst.

Jetzt sitze ich hier in diesem Loch. Ist es Tag? Nacht? Lebe ich?

Dieses Rauschen hier… Ist es ein Fluss? Ein Ausgang? Ich komme nicht weiter ein Gitter versperrt mir den Weg. Alles voller Unrat.

Meine Lunge schmerzt noch immer von der Anstrengung. Vom Rennen auf Leben und Tod. Vorhin fühlte ich mich lebendig wie nie. Doch jetzt? Dieses Dämmerige Licht hier unten und der Gestank umnebeln mich. Hüllen mich ab von der Realität. War es ein Traum? Träume ich noch immer? Bin ich wirklich in dieses Haus gegangen? Durch die Tür die offen stand?

Der Hof. ganz aus Metall. Metall das aus Holz zu sein schien. Aber es war kalt. Die Blätter Hart. Aufragend wie Antennen, aber doch Organisch. Unbeschreiblich. Keine Fenster im Hof. Die umgebenden Häuser aus dieser perspektive, wenn man in ihrer Mitte steht wirkten als stünde man mitten in einer Satellitenschüssel. nur alles viel größer.

Keine Zigaretten. Nur daran kann ich gerade denken. Aber vielleicht ist das auch gut so. Solange ich nicht weiß ob SIE weg sind kann ich eh nicht rauchen.

Nur warten. Eine Flasche. Gute Reise kleiner Zettel!

(Fundstück bei einem Spaziergang am Strand 😉 )

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