Ich will nicht mehr denken müssen!


Irgendwie habe ich in meinem Kopf das Schlagwort „Diktatur der Minderheiten“.

Versteht mich nicht falsch: Minderheiten bedürfen des Schutzes der Mehrheit. Natürlich mit ein paar Einschränkungen. So sollen diese sich eben nicht gegen die Gesellschaft stellen in der sie beheimatet sind – und hier darf dann gern global gedacht werden. Allgemein hilft der Kategorische Imperativ ganz gut im Zusammenleben. „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne“ (nach wikipedia ).

Natürlich gibt es auch Systeme in denen eben diese Minderheiten im Recht sind, denn „gerade wir als Deutsche“! wissen darum.

Aber wir leben nun mal nicht in einer solchen Gesellschaft der Unfreiheit. Und das verdanken wir wiederum einer Mehrheit.

Den Allierten.
(Und Nein! Die Rote Armee gehörte ebenso dazu! Es ist also kein Proimperialismusargument! s. ArcadiaKonferenz)

Warum also müssen wir uns in einem freien Land immer wieder den Minderheiten unterwerfen? Selbst das „Raucherschutzgesetz“ ist hier ein solcher Fall. Es gibt eine Minderheit die eben nicht will das in Kneipen geraucht wird – den meisten ist es entweder egal oder sie sind dafür sagen uns die leeren Kneipen.

So sollen diese Leute eben eine Nichtraucherkneipenorganisationsgruppe gründen mit dem Ziel in jeder Stadt eine Nichtraucherkneipe zu verwalten. Meinetwegen auch Zwangsweise! Konkurenz belebt das Geschäft und die Nachfrage wird eben zeigen wie erfolgreich ein solches Konzept sei. Für den Erfolgsfall werden andere Wirte so schnell auf den Zug aufspringen das einem hören und sehen vergeht und diese Kneipen werden wegen Überfüllung Gäste abweisen müssen. Oder eben nicht. Das ist dann eben auch Freiheit. Dieser Weg wurde nicht gewählt. Ok. Thema ist durch. Alternativlos.

Was ist mit der Homöopathie? Wieder eine kleine Minderheit die lieber Zucker denn wirksame Medikamente haben wollen. Gut sollen sie. Wer Heil schreit hat recht! War hierzulande auch schon immer Mehrheitsfähig. Man kann sogar fordern eine wissenschaft zu entwickeln die eben die richtigen Ergebnisse in den Studien hervorzaubert.

Warum aber muss man sich in letzter Zeit immer wieder damit auseinandersetzen was gut für uns ist? Ach so, müssen wir ja gar nicht! Wird uns ja schon vorgesetzt!

Stress ist ebenso schlecht für uns. Er fördert die Entwicklung von Herz- Kreislauferkrankungen. Tumorbildung. Psychische Erkrankungen. Ständige Repression fördert Stress. Ständiges grübeln darüber was einen umbringt nennt man depression. Oder im Fall so Mancher: Repression. So plakativ, so gut.

Das Vegetarier in den meisten Kantinen eben nur ein Gericht zur Auswahl haben ist für das Individuum sehr bedauerlich. Aber warum muss hier (wieder unter Zwang) für Ausgleich gesorgt werden? Was ist mit den anderen Minderheiten? Koscheres Essen? Hallal? Fehlanzeige! Ausser dort wo es eben einen Markt gibt für dergleichen. Wir haben nicht genug Tage in der Woche um allen Essensminderheiten einen Platz einzuräumen. Und der Vorstoß de Grünen beinhaltet ausdrücklich nicht: „An einem Tag zwei oder drei vegatarische Gerichte zur Auswahl!“ Es geht nicht um Vernunft. Er greift restriktiv in die Wahlfreiheit ein. Warum also diese Strafe (http://www.duden.de/rechtschreibung/Strafe), dieses Ausgleichen geschehenen Unrechts?

Wer nun glaubt dies sei neoliberalistisches Gedankengut kann gern den „ollen“ Kant bemühen.

(Kommentar zu Ruhrbarone )

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